Archive: Events

Einführung in die systemische Arbeit für Angehörige sozialer Berufe

Datum: 17. Mai 2024
Uhrzeit: 09:00 - 16:30
Ort: Nürnberg Südstadtforum

Im systemischen Arbeiten stehen nicht die einzelnen Menschen als Individuum im Fokus, sondern die sozialen Systeme, in denen sich diese aufhalten. Das kann eine Familie, eine Klasse, ein Team oder ein anderes soziales Netzwerk sein.

Die Interventionen in der systemischen Arbeit zielen deswegen vor allem auf die Kommunikations- und Interaktionsmustern zwischen den Menschen ab und richten sich weniger an jede*n Einzelne*n.

Hinzu kommt noch, dass die systemische Arbeit nicht etwa der Problemfokus, sondern die strenge Lösungsorientierung auszeichnet. Im Mittelpunkt steht also nicht die Analyse von Problemen, sondern die Beschäftigung mit ihrer Auf-Lösung. Besonderes Gewicht kommt hierbei den Ressourcen zu, die jedes soziale System bietet.

In dieser Veranstaltung erwarten Sie die theoretischen Grundlagen der systemischen Arbeit, die praktischen Basistechniken und natürlich die angeleitete Selbstreflexion und Selbstthematisierung. So kann jede*r den eigenen beraterischen Stil erkennen und weiterentwickeln.

Wie Sie aus Stress Gefühle machen

Datum: 8. Oktober 2024
Uhrzeit: 12:00 - 14:30
Ort: Regensburg
Teilnehmer*innen: Geschlossener Teilnehmerkreis

Stress wurde von der Weltgesundheitsorganisation zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Das verwundert nicht, denn Stressfolgeerkrankungen gehören aktuell mit zu den häufigsten Gründen für „Krankschreibungen“.

In dieser Veranstaltung erfahren Sie, was in der Psychologie unter Stress verstanden wird, warum er heute so überwältigend erscheint und wieso selbst Kindern schon Stressfolgen zeigen.

Sie schärfen zudem Ihre Wahrnehmung für Ihre persönlichen Auslöser und Symptome von Stressempfinden und können darüber hinaus erkennen, welche Stressverstärker Sie in sich tragen. Aber die Veranstaltung bleibt nicht bei der Diagnose stehen: Sie erhalten auch Angebote, wie Sie in Ihrem Arbeitsalltag mit den Kindern und für diese gesundheitsförderliches Denken und Handeln und kleine praktische Übungen für mehr Gelassenheit im Alltag entwickeln.

Nicht der Konflikt ist das Problem, sondern unser Konfliktverhalten

Datum: 9. März 2024
Uhrzeit: 09:00 - 13:00
Ort: Berg bei Neumarkt
Teilnehmer*innen: Interessierte alleinerziehende Väter und Mütter

Wenn Eltern sich trennen, beginnt meist eine neue Zeitrechnung. Manchmal sind die Fronten dann so verhärtet, dass jede Kommunikation mit dem Ex-Partner schwierig wird. Zum Glück lässt sich gute Kommunikation erlernen. Es genügt meist schon, ein paar wenige Grundregeln zu beachten, damit Streitigkeiten nicht entgleisen.  Welche das sind, erfahren Sie in dieser Veranstaltung.

Zeit- und Selbstmanagement – die gesunde Alternative zum Hamsterrad

Datum: 28. Februar 2024
Uhrzeit: 09:00 - 16:30
Ort: Nürnberg
Teilnehmer*innen: Geschlossener Teilnehmerkreis

Wir können Zeit weder sparen noch managen. Wer das versucht, wird vermutlich irgendwann an der "Hetzkrankheit" leiden. Aber wir können uns selbst managen, um einen guten Umgang mit uns und unserer Zeit zu entwickeln. Wie das für Sie persönlich aussehen kann, erfahren Sie in diesem zweiteiligen Workshop.

Systemisches Basiswissen für Beratungsfachkräfte

Startdatum: 15. März 2024
Enddatum: 17. März 2024
Uhrzeit: 09:00 - 15:30
Ort: Nürnberg

Im systemischen Arbeiten stehen nicht die einzelnen Menschen im Fokus, bei denen sich Probleme zeigen ("Symptomträger"), sondern die sozialen Systeme, in denen sich diese Menschen aufhalten. Das kann eine Familie, eine Klasse, ein Team oder ein anderes soziales Netzwerk sein. Die Interventionen in der systemischen Arbeit zielen dabei hauptsächlich auf die Veränderung von Kommunikations- und Interaktionsmustern zwischen den Menschen ab. Hinzu kommt noch eine strenge Lösungsorientierung. Im Fokus steht also nicht die Analyse von Problemen, sondern die Beschäftigung mit deren Lösungen. Eine ganz besondere Rolle spielen hierfür die Ressourcen, die ein soziales System bietet.

Millennials und Generation Z in der Arbeitswelt

Datum: 29. März 2024
Uhrzeit: 10:00 - 17:00
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) Nürnberg
Teilnehmer*innen: Leitungen und Angehörige von Trägern in der Kindertagespflege in Bayern

Sie fordern Flexibilität statt Geld, suchen Sinn statt Status, identifizieren sich mit Aufgaben statt mit Institutionen, möchten leisten, aber auch leben und ihre Führungskräfte sollen sie coachen und bitte nicht anleiten. Aber wer sind die seit den 1980er Jahren Geborenen eigentlich sonst noch? Was kennzeichnet, eint und unterscheidet die Generationen? In dieser Veranstaltung lernen Sie, sich in die Welt, Wünsche und Bedürfnisse der Bewerber*innen und Beschäftigten im Kita-Bereich hineinzuversetzen und entwickeln erste Ideen, wie Sie als Personalverantwortliche darauf antworten können.

Was tun für psychisch belastete und erkrankte Beschäftigte?

Datum: 16. April 2024
Uhrzeit: 10:00
Ort: Nürnberg Literaturhaus
Teilnehmer*innen: Führungskräfte und Angehörige von Trägern in der Kindertagesbetreuung

Noch nie gab es so viele Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen wie seit dem Corona-Jahr 2020. Die Anzahl der Fehltage und die Dauer der Arbeitsunfähigkeit sind in sozialen und helfenden Berufen – vor allem bei Frauen – auf Rekordniveau angestiegen! Dabei gibt es gute Maßnahmen zur psychischen Gesundheitsvorsorge – wenn sie denn Anwendung finden! In dieser Veranstaltung erhalten Sie das, was es braucht, um psychisch belastete oder erkrankte Beschäftigte zu erkennen und konstruktiv mit Ihnen umzugehen.

Das kindliche Spiel

Datum: 15. Juni 2024
Uhrzeit: 09:30 - 14:30
Ort: Ingolstadt
Teilnehmer*innen: geschlossener Teilnehmerkreis

Spielen ist der Beruf des Kindes und seine ureigenste Ausdrucksform. Kinder spielen, ohne einen bestimmten Zweck zu verfolgen, allein aus Freude und Neugier. Und wenn sie Glück haben, dürfen sie das maximal selbstbestimmt tun. Erwachsene tun Spielen gerne als nutzlosen Zeitvertreib oder überflüssige Beschäftigungsform ab, weil sie glauben, dass es keine Bedeutung für die kindliche Entwicklung hat. Aber mit Hilfe des Spiels setzt sich das Kind mit seiner Umwelt auseinander, kann ausprobieren, lernen, Erkenntnisse gewinnen und Entwicklungsbereiche wie z.B. Motorik, Wahrnehmung, Denken, Sprache und Sozialverhalten fördern. Und all das ganz spielerisch, ohne Anstrengung und vor allem ohne pädagogische Absichten von Erwachsenen.
Falls Sie sich schon mal gefragt habe,
• welchen Stellenwert das Spielen für Kinder aus Sicht der pädagogischen Psychologie hat,
• was es für Spiele gibt und welche Spielmaterialien förderlich sind,
• was genau durchs Spielen entwickelt wird und welche Kompetenzen Kinder dadurch erlangen,
dann finden Sie in dieser Veranstaltung eine Reihe von Antworten.
Allerdings müssen Sie sich am Ende auch die Frage gefallen lassen, welche Rolle Sie als Erwachsener dabei eigentlich „spielen“!

Erziehungsstile und Erziehungsziele

Datum: 15. Juni 2024
Uhrzeit: 09:00 - 14:30
Ort: Ingolstadt
Teilnehmer*innen: ausschließlich Tagespflegepersonen

Sie sind die perfekte Tagespflegeperson. Sie haben alle Fachzeitschriften abonniert und auf Ihrem Nachtisch liegen alle Erziehungsratgeber. Fragt man Sie nach Ihrem Erziehungsstil, bekommt man Antworten wie: antiautoritär, egalitär, autoritativ, partnerschaftlich, demokratisch oder laissez-faire. Als fortgeschrittene Tagespflegeperson kombinieren Sie natürlich Ihre Erziehungsstile. Aber mal ehrlich: Könnten Sie sagen, was ein guter Erziehungsstil ist? Was sind die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen den Erziehungsstilen und welches Erziehungsziel möchten Sie mit Ihrem Erziehungsstil erreichen? In dieser Veranstaltung soll um all diese Fragen gerungen werden, so dass Sie am Ende Ihre Art zu erziehen reflektiert haben und „schwarz auf weiß“ nach Hause tragen können.

Wie Sie eine gute Entwicklung begleiten

Datum: 8. Mai 2024
Uhrzeit: 18:00 - 20:30
Ort: Ingolstadt
Teilnehmer*innen: geschlossener Teilnehmerkreis

Das Normale an der kindlichen Entwicklung ist die Verschiedenartigkeit. Bereits bei ihrer Geburt sind Kinder unterschiedlich entwickelt und das nimmt im Laufe der Jahre weiter zu. Manche essen viel und ohne Probleme, andere können bereits mit einem Jahr erste Wörter sprechen. Könnten alle Kinder eines Jahrgangs gleich gut sprechen, rennen, tanzen und singen, ersparte das vielen Eltern und pädagogischen Fachkräften bestimmt jede Menge Mehrarbeit. Aber wenn es gelingt, sich an der Individualität eines Kindes zu orientieren und von eigenen Norm- und Wunschvorstellungen Abschied zu nehmen, treten viele der typischen Erziehungsschwierigkeiten gar nicht erst auf.